Contwiger Friedhof

Anzunehmen ist, daß in Contwig der erste »Kirchhof« etwa zu Anfang des 11. Jahrhunderts bei der Kirche angelegt wurde. Aus dieser frühen Zeit sind weder Unterlagen noch Pläne vorhanden. Den ersten Hinweis findet man auf Lageplänen des herzoglichen Oberamtes Zweibrücken vom Jahre 1563. Auf diesen alten Flurkarten ist erkennbar, daß die Kirche oberhalb des 16 Wohnhäuser um-fassenden Dorfes inmitten des Friedhofes stand, der von einer Mauer umgeben war.

Nachdem in der französischen Besatzungszeit die Ansiedlung von Katholiken und ihre Religions-ausübung wieder geduldet wurden, mußte der Kirchhof geteilt werden. Nach katholischem Ritus bestattete man die Verstorbenen nur in geweihter Erde, während man auf protestantischer Seite dies ablehnte. Deshalb wurde den Katholiken der obere an der Straße nach Maßweiler gelegene Teil des Begräbnisplatzes zur Nutzung zugewiesen. Trennungslinie war die Mitte der Kirche. Im unteren Teil wurden die Angehörigen der reformierten und lutherischen Kirchengemeinde zur letzten Ruhe gebettet.

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